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Vermehrung der Versorgung

Armut, Schulden, finanzielle Engpässe – Dinge, mit denen ein Großteil der Menschheit mehr oder weniger konfrontiert ist. Der Wunsch nach mehr Möglichkeiten, nach einem neuen Auto, nach einem komfortableren Leben – Ziele, die viele von uns verfolgen.

Doch, wie lassen sich finanzielle Probleme bewältigen und wie kann man es schaffen, seinen Lebensstandard zu verbessern? Ist fleißiges Arbeiten das Einzige, was man tun muss? Muss man Kredite aufnehmen, Geld leihen? Oder sollte man gar stehlen und betrügen, nur um mehr Geld zu haben und seine Bedürfnisse zu stillen bzw. seine Träume zu verwirklichen?

In der Regel betrachten wir einen Menschen als erfolgreich, der viel Geld besitzt, der einen Titel trägt, beispielsweise ein teures Auto fährt oder eine Villa besitzt. Wir würden sagen:

Das ist jemand, der hat es geschafft. Der ist erfolgreich.

Gleiches würden wir auch denken, wenn wir einen Studenten sehen, der auf der Bühne steht und seinen Abschluss entgegennimmt.

Aber Nein, der Mensch ist wahrlich in Verlust. Der Mensch steckt ohne Zweifel so tief in seinem eigenen Bankrott, dass nichts mehr von ihm zu sehen ist, wenn er denkt, er sei dadurch erfolgreich. Wenn du nach der Wahrheit strebst, siehst du es aus einer ganz anderen Perspektive.

1. Beim Zeitalter!
2. Der Mensch befindet sich wahrlich in Verlust,
3. Außer denjenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun und einander die Wahrheit eindringlich empfehlen und einander die Standhaftigkeit eindringlich empfehlen. [1]

Kurzfristig scheint finanzieller Reichtum tatsächlich Glück hervorzurufen, langfristig hält dieses Gefühl jedoch nicht an, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Viel zu schnell gewöhnen wir uns an das Mehr an Geld und den damit verbundenen Lebensstandard. Schnell ist dann das Glücksgefühl verflogen.

Eine Forschergruppe der Harvard Universität hat in verschiedenen Studien untersucht, ob es einen Unterschied für das eigene Wohlbefinden macht, ob man Geld für sich selbst oder für andere ausgibt. Die Forscher haben gesehen, dass sich Menschen weltweit besser fühlen, wenn sie Geld für andere ausgeben. Dieser Zusammenhang ist ganz unabhängig davon, ob jemand aus einem armen oder reichen Land kommt und auch unabhängig von der Kultur, in der die Menschen leben. In 120 von 136 Ländern rund um den Erdball haben sie herausgefunden, dass sich Menschen, nachdem sie Geld für andere ausgegeben haben, glücklicher als vorher gefühlt haben.[2]

 

[1] Koran Sure 103
[2] Dr. Michaela Knecht

Bild : Pixabay

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Jamal Bouassiria

Jamal Bouassiria ist ein deutsch-marokkanischer Journalist, Politikwissenschaftler und Unternehmer im Online-Marketing. In Marokko aufgewachsen entschied er sich nach dem Abitur für ein Studium der Politikwissenschaft in Deutschland. Nach Studienabschluss an der Universität Oldenburg begann Jamal Bouassiria seine Promotion im Fach Politikwissenschaft. Während einer zusätzlichen Ausbildung in der Journalistenschule entdeckte er seine große Leidenschaft für den Online-Journalismus. Neben der Gründung des Nachrichtenportals und verschiedener Online-Unternehmen – darunter eine Marketingagentur und diverse E-Commerce-Shops – berät Jamal Bouassiria Unternehmen sowie Politiker und Parteien in Marokko, u.a. den Gesundheitsminister, im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und der Kommunikation mit Menschen. www.jamalbouassiria.de www.afripamediaservice.com

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